Pressestimmen



LIEDERABEND

Poesie gegen die Beliebigkeit
"Am späten Samstagabend setzte canto battuto einen starken Schlusspunkt mit einem Liederreigen nach Werken von Cage oder Schubert - bis hin zu Annette Schmuckis vom stapel laufen, das mit einer Reflexion zu den 'Worthülsenfrüchten' den Festivalfaden (con voce) raffiniert zu Ende spann. Der still sinnierende Liederabend setzte damit auch einen Kontrapunikt zur Gefahr der Beliebigkeit, der in der grenzenlosen Freiheit des vokalen Lauttheaters lauert."
Neue Luzerner Zeitung vom 20.1.2014


LE GRAIN DE LA VOIX


Stimme aus dem Körper
"
Die Körperlichkeit und die emotionalen Komponenten sind es, die einer Stimme ihren unverwechselbaren Charakter geben. Diese Einsicht bildet den Ausgangspunkt für das neuste Projekt des Duos canto battuto. Der englische Komponist Sam Hayden lehnt sich in "Actio" an einen Text des Kulturkritikers Roland Barthes an. Die Sängerin singt, spricht und flüstert stets Ausschnitte aus diesem Text, unterstützt von synchronisierten Aktionen des Schlagzeugers. Man versteht fast nichts, sondern konzentriert sich auf die Geräusch- und Störfaktoren, die in verschiedenen Phasen unterschiedliches Gewicht annehmen. Die elektronische Verarbeitung produziert ebenfalls Unreines, das allerhand Assoziationen auslöst. Die auch formal überzeugende Anlage wird durch die Sängerin Eva Nievergelt und den Schlagzeuger Christoph (unterstützt durch den Elektroniker Martin Lorenz) fesselnd interpretiert."
Neue Zürcher Zeitung vom 16.1.09



IM DELTA DER WÖRTER

Sprach-Klang-Spiel
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Ein ausnehmend fesselnder Theaterabend ist entstanden. Die Sopranistin Eva Nievergelt und der Schlagzeuger Christoph Brunner realisieren dieses Werk (Annette Schmuckis Oper arbeiten/verlieren. die mündung) mit einer Intensität und Differenziertheit sondergleichen."
Neue Zürcher Zeitung vom 15.9.06

Bemerkenswertes Musiktheaterprojekt
"Handlung und Sprache bestimmen sich hier gegenseitig: aus Opernversatzstücken abstrahiert Annette Schmucki eine bewegliche Handlungsmechanik, die dem Bühnenmund sowohl entschlüpft als ihn auch kartografisch definiert. (...) Eva Nievergelt und Christoph Brunner führen in und mit diesem zur Bühne geschürzten Mund und in einer sprachlich und schauspielerisch ja keineswegs selbstverständlichen Arbeit ein vorzügliches Sprach-Picknick vor."
Dissonanz Nr. 97 vom März 07

Zwei kurzweilige Bühnenwerke - lebendig inszeniert
"Ein auffallend grosses Publikum fand sich im Theater Rigiblick ein, was bei zeitgenössischen Musikproduktionen sonst eher ungewöhnlich ist. Der Besuch lohnte sich; zu sehen gab es zwei kurzweilige Bühnenwerke zum Thema Sprache. Eva Nievergelt und Christoph Brunner brachten eine beeindruckende Leistung auf die Bühne."
Zürcher Oberländer vom 22.1.07

"Die phänomenale Eva Nievergelt zieht alle Register wenn sie - stets textverständlich - spricht, singt, summt, heiser bellt, gurrt und girrt und das Kunststück fertig bringt, quasi im Einatmen zu singen. Christoph Brunner ist ihr ein ebenbürtiger Partner."
Basellandschaftliche Zeitung vom 24.11.06, Aargauer Zeitung vom 2.12.06



SPOTS & CANDLES

Beeindruckend: canto battuto in Baden
"Dramaturgisch beeindruckend, zeitweise erschütternd und betörend leise."
(zur Uraufführung von Daniel Sprintz Illuminations)

"Canto battuto – ein sehr gut aufeinander eingespieltes Duo. Das subtile Aufeinanderhören bewirkt ein präzises, sich gegenseitig inspirierendes Ineinander von Vokalem und Rhythmischen."
Aargauer Zeitung vom 31.1.2005



STROMSCHNELLEN

Gesang, Klänge, Geräusche
Nievergelt und Brunner inszenierten im gesamten Konzert ein Spiel zwischen musikalischen Traditionen und deren Überwindung. Ein äusserst anregender Abend.
Basellandschaftliche Zeitung vom 19.12.2005

Betörender Farbenreichtum
Jean-Charles François‘ Stück Slam della Mund-Aliénation, welches Eva Nievergelt und Christoph Brunner ausdruckstark uraufführten, ist ein subtil durchgehörtes, vier Sprachen auch rein phonetisch umsetzendes Stück von betörendem Farbenspektrum.
Zürcher Oberländer vom 30.1.2003

Canto battuto wagen das Ungewöhnliche - eine grosse Leistung von Stimmbändern und Konzentration!
Rheinische Post vom 2.5.2003

Aura
Sprache wird zersetzt und musikalisiert; dadurch konnte - auch dank den hervorragenden Interpreten - etwas Neues entstehen, das dem Zerstückeln der Worte entgegengesetzt scheint: Aura.
Tages Anzeiger vom 10.2.2001




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